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Malavita – The Family – Infos und Filmkritik

Malavita - The Family

Was sollen Robert De Niro, Michelle Pfeiffer und Tommy Lee Jones sonst spielen, wenn nicht eine Mafia-Geschichte? 🙂 Vor allem Robert De Niro spielt wieder eine Rolle, die ihm richtig liegt, den typischen Mafioso, Kopf eines Clans. Aus dem Trailer heraus wird man auf einen witzigen Film eingestellt, in dem De Niro alias Giovanni Manzoni, mit seiner Familie umzieht. Neue Namen, neue Geschichte und neuer Wohnort. Doch schon bald erkennt man, dass nicht nur Giovanni Manzoni es Faust dick hinter den Ohren hat, sondern seine gesamte Familie.


Handlung von Malavita – The Family

Die Familie Giovanni im Auto unterwegs in eine neue Stadt. Dann Szenenwechsel. Mitten in der Nacht kommen diese an, reden über neue Namen, überlegen sich eine neue Geschichte, eine neue Herkunft und schon am Tag darauf nehmen sie den Alltag im Angriff. Die Frau von Giovanni, Maggi (gespielt von Michelle Pfeiffer), hat bereits am ersten Tag einen schweren Einstieg, und zündet ein Geschäft an, naja… kleiner Nervenzusammenbruch eben und dann das Problem so gelöst, wie man das „in der Familie“ wohl so löst. Die hübsche Tochter, Belle (Dianna Agron, bekannt aus der Serie Glee), hat es wohl auch nicht so mit der Beherrschung und schlägt ein paar Jungs, die sie frech behandeln, Windel weich. Der Sohn fängt an mit dem Handel von illegalen Dingen an der Schule und insgesamt, machen wohl alle den Papa ganz schön stolz. Obwohl man im Laufe des Films erfährt, dass diese in einem Zeugenschutzprogramm stecken und sich eigentlich unauffällig verhalten sollten, sind die neuen in der Kleinstadt in der Normandie doch ganz schön auffällig. Es treffen eben knallharte Amerikaner auf ein kleines Dorf in Frankreich, dass zum Schauplatz ihrer Vergangenheit umfunktioniert wird.

Kritik zum Film Malavita

Die Schauspieler spielen alle eher gut. Die Charaktere kommen authentisch rüber und die Dialoge sind nicht wirklich fad. Dennoch wirken die meisten Dinge zu vorhersehbar und zu typisch. Das Witzige an dem Film ist die Gesamtgeschichte an sich, dass die Familie auch sehr im Mittelpunkt steht und es eben doch keine klassische Mafia-Geschichte ist. Die Kulisse ist authentisch, aber nicht besonders, alle anderen Darsteller im Film wirken neben den Hauptdarstellern nicht wirklich gut. Es gibt einige witzige Szenen, aber auch nicht sehr viel mehr als im Trailer zu sehen ist. Kein schlechter Film, aber richtig vom Hocker reißt einen der Film auch nicht.

Eine witzige, halbwegs interessante Geschichte, die einiges verspricht, aber dennoch nur eher langsam in die Gänge kommt und keinen besonders spannenden Höhepunkt nach sich zieht. Irgendwie gehört einfach mehr dazu, als De Niro über seine alten Rollen darstellen zu wollen. So wie man Jason Statham auch nicht unendlich als knallharten Prügelhelden sehen will, reicht es dann auch mal De Niro einfach nur als gealterten Mafia-Boss zu sehen. Es gehört einfach mehr Geschichte und Finesse dazu.

Technische Aspekte:
Ton und Musik: 6/10
Kamera und visuelle Effekte: 7/10
Kulisse und Kostüme: 6/10
Schauspielerische Leistung:
Schauspieler: 8/10
Film und Drehbuch:
Geschichte und Handlung: 6/10
Dialoge: 6/10
Genrevergleich und Erwartungshaltung:
Dem Genre entsprechend: 6/10
Erwartungshaltung erfüllt: 5/10
Filmalter: - 0.2
Gesamtbewertung: 6.13/10

Fazit zum Film Malavita

Der Film ist ok. Man lacht ein wenig, man wartet drauf, um zu sehen, wie es endet, man vermutet das Ende und so kommt es auch. De Niro spielt wieder gut und man hat Freude ihn als Kopf „der Familie“ zu sehen. Die Idee des Films ist witzig und ist auch teilweise witzig umgesetzt. Ein Mal kann man sich den Film schon ansehen, aber der Film hat insgesamt nicht das Zeug dazu, ein richtiger Klassiker zu werden. Dazu fehlt dem Film entweder eine besser durchdachte Geschichte oder bessere Dialoge. Alles andere ist ganz gut gelöst, die Erwartungshaltung ist jedoch nicht ganz erfüllt.

FilmMalavita - The Family
Genre:Komödie
FSK-Angabe:ab FSK ab 16 freigegeben
Erscheinungsdatum Kino:21.11.2013
Erscheinungsdatum DVD:25.03.2014
Filmlänge:111 Minuten Minuten
Produzent:Luc Besson
Regisseur:Luc Besson
Schauspieler:Robert De Niro
Michelle Pfeiffer
Tommy Lee Jones
Dianna Agron

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