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Warcraft: The Beginning – Infos und Filmkritik

Warcraft _The-Beginning - FIlm

Wir haben den Film Warcraft: The Beginning im Kino gesehen. Ein Film, der mit produziert wurde von Blizzard Entertainment. Dieses Haus ist eine Spieleschmiede, das über die Jahrzehnte die fesselndsten Spiele aller Genres programmiert hat. Sie schafften es Welten mit Atmosphäre zu füllen und genau das haben sie mit diesem Film nun auch geschafft. 

Wir gingen mit gemischten Gefühle in diesen Film. Ich habe World of Warcraft Jahre lang gespielt, ein Spiel, auf dessen Welt, der Film aufbaut und das Spiel war schon legendär. So hatte ich natürlich ein paar Erwartungen, aber Nichtwissen was zu erwarten ist. Meine Frau, Simona, ist keine Gamerin und hat den Film einfach mal offen unvoreingenommen angeschaut.

Hier nun unsere Kritik zum Film: Warcraft: The Beginning

Trailer zum Film Warcraft: The Beginning

Die Geschichte im Film Warcraft: The Beginning

Der Film schwenkt zu Beginn zwischen zwei Welten. Die eine, ist die Welt der Orcs, die sich auf den Einmarsch auf die Welt der Menschen vorbereiten und die andere ist eben die Welt der Menschen, gezeigt aus der Sicht der Menschen in der Stadt Sturmwind. Dort lebt der König der Menschen, der das Oberhaupt der Menschenwelt ist. Auf der anderen Seite sieht man die Horde, bestehend aus einer Vielzahl an Clans der Orcs.

Die Geschichte zeigt, dass die Horde sich eines Hexenmeisters begünstigt, der eine alte starke Macht nutzt. Diese saugt Leben aus und setzt diese in Magie um. Damit muss die Horde ein Portal füttern, um das offen zu halten, damit die Horde von ihrer Welt in die Welt der Menschen einfällt. Auf der Menschenseite ist ebenso ein großer Magier, der zusammen mit dem König und seinen Armeen sich der Horde stellen will. Die Geschichte wird dann komplexer und mit einigen Wendungen, die ich hier nicht spoilern will. Insgesamt ist es die Geschichte aus Warcraft, quasi die Entstehung der Welt von World of Warcraft.

Kritik zum Film Warcraft: The Beginning

Wie oben beschrieben, hatte ich Erwartungen an den Film. Die Geschichte im Spiel, oder in den Spielen, ist so lang und so umfangreich, dass man hunderte Stunden daran spielen kann. Auch die Hauptgeschichte der einzelnen Völker, und der zwei Fraktionen Allianz und Horde ist nicht einfach mal so schnell erzählt. Betrachtet man das als Kenner der Geschichte, so hat der Film aber einen sehr guten und sehr gelungenen Einstieg gemacht. Dieser erste Teil erzählt das Wichtigste schnell und knapp und dadurch, dass die Geschichte selbst so viel Atmosphäre und Details bietet, hat der Film viel Authentizität. Auch als Nichtkenner bekommt man schnell ein Gefühl für diese Welt.

Es zeigt die Herkunft der Horde, die Entstehung des neuen Königs der Menschen. Es zeigt bekannte Orte aus dem Spiel, die stark am Spiel angelehnt sind und dadurch wirklich schön und kreativ umgesetzt sind. Das erzeugt, vom Filmverlauf, wie auch in der Grafik ersichtlich, einen relativ konstanten aber hohen Spannungsverlauf. Auch die Fesselung bleibt konstant hoch, es ist einem nie langweilig, ganz im Gegenteil man sitzt wie gebannt im Sessel und warte, auf das Nächste.

Die Kostüme, auch die kreativen Umsetzungen von Zauber, der Horde und der Kämpfe ist wirklich nahezu bahnbrechend. Ich kann mich nicht erinnern, etwas auf diesem Niveau bisher je gesehen zu haben. Wäre es nicht aus dem Computer, wären die Kostüme viel besser, als die in Mad Max: Fury Road. Also technisch ist der Film auf aller höchster Stufe und das habe ich Blizzard auch zugetraut.

Vom Schauspielerischen sind die kleinen Einzelhandlungen doch eher knapp, dadurch auch die Dialoge. Das große Ganze steht eher im Vordergrund. Mehr Länge und tiefere Dialoge hätten dem Film vielleicht gut getan. Dann hätte das etwas epischer werden können und auch die einzelnen Schauspieler hätten dann besser wirken können. Das hätte dem Film noch mehr Glanz geben können. Dennoch passt das zum Filmstil, immerhin ist das kein Drama, sondern ein Abenteuer-Fantasy-Film.

Technische Aspekte:
Ton und Musik: 9/10
Kamera und visuelle Effekte: 10/10
Kulisse und Kostüme: 10/10
Schauspielerische Leistung:
Schauspieler: 8/10
Film und Drehbuch:
Geschichte und Handlung: 9/10
Dialoge: 7/10
Genrevergleich und Erwartungshaltung:
Dem Genre entsprechend: 9/10
Erwartungshaltung erfüllt: 9/10
Filmalter: - 0
Gesamtbewertung: 8.57/10

Fazit zum Film Warcraft: The Beginning

Der Film ist sehr gelungen. Er kommt mit einer neuen Art der Fantasy-Filme daher. Besonders auffallend sind die vielen neuen Elemente, aus der Welt von Warcraft, die ganzen Zauber, die Kostüme, die detailreiche Welt und die komplexe Geschichte. Das alles prasselt auf den Zuseher ein und dennoch schafft es der Film die Geschichte zu erzählen und sowohl Kenner als auch Nichtkenner der Warcraft-Welt zu fesseln. Der Film ist actionreich und schnell, die einzelnen Leistungen der Schauspieler und deren Dialoge geraten dadurch etwas in den Hintergrund, tun aber diesem Film nicht schlecht.

Ich glaube, dass die weiteren Fortsetzungen, sollten sie ähnlich gut werden, eine der besten Fantasy-Reihen darstellen werden, die es bisher je gab. Der Film ist eine definitive Empfehlung von uns, auch das 3D ist sehr gut diesmal gewesen und ein Kinobesuch lohnt sich.

FilmWarcraft: The Beginning
Genre:Abenteuer
Fantasy
FSK-Angabe:ab FSK ab 12 freigegeben
Erscheinungsdatum Kino:26.05.2016
Erscheinungsdatum DVD:29.09.2016
Filmlänge:123 Minuten Minuten
Produzent:Thomas Tull, Jon Jashni,Charles Roven,Alex Gartner,Stuart Fenegan
Regisseur:Duncan Jones
Schauspieler:Travis Fimmel
Paula Patton
Daniel Wu
Toby Kebbell
Ben Foster
Dominic Cooper
Robert Kazinsky
Clancy Brown

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2 Kommentare auf "Warcraft: The Beginning – Infos und Filmkritik"

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