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Mission: Impossible – Rogue Nation – Filmkritik

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Nicht lange ist es her, da haben wir über den Kinostart von Mission Impossible – Rogue Nation berichtet. Nun waren wir letztes Wochenende im Kino und haben uns den Actionstreifen angesehen. Die Hoffnung war, dass Mission Impossible wieder etwas an Qualität dazu gewinnt. Vorab, die Filmreihe wurde wieder besser mit dem jetzigen fünften Teil. Tom Cruise wird zwar auch nicht jünger, aber er gibt immer noch einen guten Agenten ab.

Hier nun die Kritik zum Film:

Die Handlung von Mission Impossible 5

Der Film fängt ziemlich da an, was man im Trailer auch zu sehen bekommt. Tom Cruise, aka Event Hunt, mit seinem Team versuchen ein Flugzeug vom Starten zu hindern. Am Board ist eine Fracht, die auf keinen Fall weg kommen darf. Es gelingt ihnen, fast, aber eben nur auf Umwegen. Darauf folgend bekommt Even Hunt einen neuen Auftrag in einem seiner Auftragannahmestellen. Doch das stellt sich als Falle heraus und seine Kontaktperson wird dabei vom sogenannten Syndikat ermordet . Aber die Existenz des Syndikat war bis dahin nur ein Mythos und Event Hunt geriet selbst unter Verdacht.

Später im Film muss sich das IMF (Impossible Mission Force) starker Kritik stellen und wird auf Grund der riskanten Arbeitsweise und des Verdachts, das Syndikat sei nur eine Erfindung vom IMF, aufgelöst. Ab da ist Even Hunt auf sich allein gestellt. Die Mitglieder des IMF werden dem CIA eingegliedert und unterliegen deren Kommando. Es beginnt ein Spiel um die Jagd nach dem Syndikat, nach den mysteriösen Unbekannten, sowie ein ständiges Verstecken von den eigenen Leuten der CIA.

Dann mischt auch noch eine Agentin des MI 6 (Rebecca Ferguson) mit, bei der man nicht weiß, für wen die Frau wirklich arbeitet.

Der Film an sich

Es ist der fünfte Teil einer Action-Reihe und genau so ist auch dieser Agentenfilm gehalten. Was mir besser gefällt, als bei den Teilen 2,3 und 4 ist, dass nicht mehr alles so extrem geheimnisvoll dargestellt wird. Man weiß schon relativ zu Beginn was Sache ist und man kann den Film relativ entspannt verfolgen, ohne wie bei manchen Vorgängern Angst haben zu müssen, dass man bis zum Schluss noch nicht mal weiß, worum es da geht (z.B. im dritten Teil, was diese Hasenpfote ist, die alle suchten.)

Die Actionszenen sind ganz gut gemacht, mit Stil. Die eigentliche „Mission: Impossible“ hingegen, empfand ich persönlich als etwas ausbaufähig. Für einen Actionfilm war eigentlich alles da, besonders hervorgestochen in Punkto Action hat aber nichts.

Die Schauspieler waren alle samt sehr bemüht und spielten alle ganz gut. Auch die für mich noch eher unbekannte Rebecca Ferguson, machte eine sehr gute Figur. Jeremy Renner, gibt meiner Ansicht nach den cooleren Action-Helden ab, aber er ist eben nur dir Nebenrolle. Simon Pegg ist der witzige und brillante Computer-Genie, er ist hauptsächlich für die Witze zuständig. Das Drehbuch schrieb ihnen aber nicht immer sehr witzige Dialoge. Man bemühte sich Witz in den Actionfilm zu bringen, wie das heutzutage modern ist, doch die Witze waren eher minderlustig.

Die Vertonung war ganz gut, aber der Soundtrack etwas ausgelutscht. Zu Mission Impossible 2 Zeiten, fand man den Soundtrack noch ganz cool, mittlerweile, könnte mal was Besseres her.

Geschichte und Handlung: 9/10
Dialoge: 8/10
Ton und Musik: 8/10
Kamera und visuelle Effekte: 9/10
Schauspieler: 8/10
Kulisse und Kostüme: 9/10
Erwartungshaltung erfüllt: 9/10
Gesamtbewertung: 8.57

Fazit zum Film Mission Impossible – Rogue Nation

Der Film hat im Vergleich zum Vorgänger an Qualität dazu gewonnen. Die Handlung ist wieder etwas logischer und strukturierter aufgebaut. Die Schauspieler, die Kulissen und das Drumherum bieten einem vieles, was ein moderner Actionfilm bieten soll. Dennoch fehlt es insgesamt an etwas Außergewöhnlichem. Vielleicht eine trickreichere Wendung der Ereignisse, eine spannendere Mission Impossible, vielleicht coolere Gadgets oder noch witzigere Dialoge.

Man kann den Film bedenkenlos empfehlen, aber zu den TOP-Actionfilmen wird dieser Film nicht mehr gehören. Dafür hätte man den Film vor 8 Jahren so spielen müssen.

FilmMission: Impossible – Rogue Nation
Genre:Action
FSK-Angabe:ab FSK ab 12 freigegeben
Erscheinungsdatum Kino:06.08.2015
Erscheinungsdatum DVD:17.12.2015
Filmlänge:131 Minuten Minuten
Produzent:Christopher McQuarrie
Regisseur:Tom Cruise, J. J. Abrams, David Ellison
Schauspieler:Tom Cruise
Jeremy Renner
Simon Pegg
Rebecca Ferguson
Ving Rhames
Sean Harris

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2 Kommentare auf "Mission: Impossible – Rogue Nation – Filmkritik"

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[…] angesehen und haben darüber auch schon eine ausführliche Kritik mit allen Infos geschrieben. Die Kritik zum Film Mission Impossible – Rogue Nation. Der Film gefiel uns ganz gut und war auch deutlich besser als der vorletzte Teil. Somit hat sich […]

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