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The Voices – Filmkritik

The_Voices_Trailer_Ryan Reynolds

Wir haben The Voices gesehen und berichten euch natürlich gerne darüber. Der Film gefiel uns vom Trailer her ganz gut und man hat uns auch berichtet, dass der Film gut ist, somit waren wir natürlich auf den Film gespannt. Es handelt sich eher um einen etwas komischen Psychothriller und weniger eine witzige Horrorkomödie. Wir dachten zuerst, es erwartet uns eine Komödie mit makabrem Inhalt, aber eigentlich ist es eher ein Psychothriller mit Szenenkomik.

Die Geschichte ist die eines Psychopathen, gespielt von Ryan Reynolds, der etwas dumm ist und sich nicht anpassen kann. Er wird zum Mörder und sein Tablettenentzug bringt ihn dazu, in Serie zu morden. Der Film ist anders als erwartet und wir mussten unsere Erwartungshaltung schon etwas anpassen, während des Films.

Hier nun die Filmkritik zum Film, The Voices:

Die Handlung von The Voices

Der Film beginnt fröhlich und man sieht einen etwas dümmlichen Arbeiter eines Badewannenherstellers. Er ist in rosa gekleidet, schaut immer etwas hohl und ist zu jedem viel freundlicher als er sollte. Er ist so fröhlich, dass er noch nicht mal merkt, wenn er ausgenutzt wird. Er steht auf die falsche Frau, die in einer ganz anderen Liga spielt als er und wird von ihr nur vorgeführt. Er will niemandem was Böses, wären da bloß nicht seine Haustiere. Diese Katze, dieses diabolische kleine Biest, will ihn dauernd dazu verführen, etwas Schlimmes zu tun. Der Hund hingegen, redet ihm nur ein, er ist ein guter Mensch, egal was er tut. So hadert der junge Mann mit den Stimmen seiner Tiere, die in Wahrheit natürlich seine eigenen sind. Er ist ein wenig verrückt und irgendwann begeht er aus Versehen einen Mord und die Stimmen seiner Tiere beruhigen ihn und ermutigen ihn, es wieder zu tun.

Filmkritik zu The Voices

Der Film ist anders als erwartet. Der Trailer lässt vermuten, dass der Film eher witzig ist, doch das ist eher der Fall bis zu seinem ersten Mord. Ab da beginnt der Film etwas krank zu sein. Immerhin ist er ja auch ein Psychopath. Ryan Reynolds hat noch nie so eine Rolle gespielt. Er spielt sie sehr gut und überzeugend. Auch die anderen Charaktere, wie Anna Kendrick und Gemma Arterton machen eine gute Figur. Vom Technischen her, also Schauspieler, Kamera, Ton und Schnitt kann man nichts aussetzen, es passt zum Film.

Dennoch ist der Film, als auch die Geschichte, etwas gewöhnungsbedürftig. Zu Beginn findet man ihn witzig, hinterher hat man fast nur Mitleid mit den Opfern und fürchtet schon, um jeden einzelnen. Es ist doch gesamtheitlich betrachtet etwas krank. Der Hauptdarsteller ist zwar irgendwie sympathisch tollpatschig, aber dennoch krank. Das ist natürlich so gewollt und passt zur Absicht des Filmes, aber es stellt sich die Frage, ob man diese Art von Film mag.

Geschichte und Handlung: 8/10
Dialoge: 8/10
Ton und Musik: 8/10
Kamera und visuelle Effekte: 8/10
Schauspieler: 8/10
Kulisse und Kostüme: 7/10
Erwartungshaltung erfüllt: 5/10
Gesamtbewertung: 7.43

Fazit zum Film The Voices

Ich habe ehrlich gesagt, noch keinen solchen Film gesehen und wüsste nicht genau, mit was ich den vergleichen könnte. Es ist ein Psychothriller mit einem witzigen Ansatz. Ryan Reynolds präsentiert sich von einer ganz neuen Seite und spielt sehr überzeugend, dennoch ist die leichte Sympathie, die man ihm gegenüber aufbaut zu Beginn des Filmes, schnell verfolgen, als seine kranke Seite zum Vorschein kommt. Ab dann wird es eher ein Antipathie und man findet alles nur mehr seltsam krank.

Für uns als Zuschauer hinterließ es nach dem Film ein eher flaues Gefühl im Magen und trifft nicht ganz so unseren Geschmack. Es ist kein schlechter Film, das sicher nicht, aber er ist irgendwie was Neues, dass man entweder mag oder nicht. Man muss ihn gesehen haben, um sich selbst ein Bild zu machen. Der Film kann gefallen, muss aber nicht. Wir haben mehr Witz erwartet und wurden daher etwas enttäuscht, hätte man mit dieser Art Film gerechnet, wäre man wohl positiv überrascht worden.

FilmThe Voices
Genre:Komödie
Thriller
FSK-Angabe:ab FSK ab 16 freigegeben
Erscheinungsdatum Kino:30.04.2015
Erscheinungsdatum DVD:21.09.2015
Filmlänge:104 Minuten Minuten
Produzent:Matthew Rhodes, Adi Shankar, Roy Lee, Spencer Silna
Regisseur:Marjane Satrapi
Schauspieler:Ryan Reynolds
Gemma Arterton
Anna Kendrick
Jacki Weaver

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1 Kommentar auf "The Voices – Filmkritik"

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