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Still Alice – Mein Leben ohne Gestern

Still Alice - Mein Leben ohne Gestern

Eine Sprachprofessorin erkrankt an Alzheimer und das im mittleren Alter. Sie ist sehr angesehen, ihr Mann ein Physiker und gerade bei ihrem Beruf, wo sie öfter vor Menschen zu stehen hat, trifft sie die Krankheit schwer. Der Film zeigt von Beginn an, wie die Krankheit voran schreitet und wie sie und ihre Familie damit umgeht.

Filmdaten

FilmStill Alice - Mein Leben ohne Gestern
Genre: Drama
FSK-Angabe:ab 0
Erscheinungsdatum Kino:05.03.2015
Erscheinungsdatum DVD:16.07.2015
Filmlänge:96 Minuten
Produzenten:James Brown
Lex Lutzus
Pamela Koffler
Regisseur(e):Richard Glatzer
Wash Westmoreland
Schauspieler:Hunter Parrish
Shane McRae
Alec Baldwin
Kristen Stewart
Julianne Moore

Trailer

Details

Filmverlauf

Handlung

Die Linguistik-Professorin Dr. Alice Howland (Julianne Moore) hat drei erwachsene Töchter und einen Ehemann (Alec Baldwin), der Physiker ist. Sie haben alles, was sie brauchen. Sie ist sehr angesehen und hält Vorträge an den größeren Universitäten. Plötzlich beginnt sie kleine Dinge zu vergessen, Wörter entfallen ihr und sie hält das für verdächtig. Sie geht zu einem Neurologen und dieser diagnostiziert Alzheimer. Sie erzählt es ihren Kindern und auch diese lassen sich testen, ob die genetisch bedingte Krankheit, auch an ihnen weiter gegeben wurde. Man sieht im Film das Fortschreiten der Krankheit, Szenen in denen das Vergessen immer mehr einsetzt und wie die ansonsten so sprachgewandte Frau langsam aber sicher ihre Identität verliert.

Bewertung und Kritik

Filmkritik

Filme mit Oscars sind immer so eine Sache. Manchmal sind diese einfach nur anstrengend. Julianne Moore hat sehr gut gespielt und den Oscar mehr oder weniger verdient. (Ich hätte ihn eher Rosamund Pike vergeben für ihre Rolle in Gone Girl). Der Film ist bis zur Hälfte, bis zu der sehr bewegenden Ansprache von Alice an einer Alzheimer-Konferenz, wirklich gut gemacht. Man sieht sehr detailliert, wie sie von der Krankheit erfährt, man hat ein Gefühl für die Familie bekommen und man sieht den Beginn der Krankheit sehr beeindruckend. Dennoch ist die Geschichte sehr knapp und ich musste mich stark zurück halten, um nicht in den obigen Zeilen, nicht den kompletten Inhalt darzulegen. Man bekommt im Film ein Gefühl von Dankbarkeit, dass man selbst gesund ist. Mit der Frau möchte man wirklich nicht tauschen und man ist froh, wenn man jemanden hat, wie Alice in dem Film, der einem zur Seite steht, wenn es mal hart auf hart kommen sollte. Dennoch flacht der Film ab der Hälfte viel ab. Das Voranschreiten der Krankheit wird zu wenig detailliert dargestellt. Die Zeitsprünge werden immer schneller und irgendwie wird der Film zum Schluss hin langweilig. Der Film hätte einfach etwas ausgebaut gehört, um ne gute halbe Stunde. Die Vertonung war ganz gut. Die musikalische Untermalung war teilweise etwas theatralisch, aber sie erzeugte den nötigen Effekt.

Filmbewertung

Technische Aspekte:
Ton und Musik: 7/10
Kamera und visuelle Effekte: 7/10
Kulisse und Kostüme: 7/10
Schauspielerische Leistung:
Schauspieler: 9/10
Film und Drehbuch:
Geschichte und Handlung: 7/10
Dialoge: 8/10
Genrevergleich und Erwartungshaltung:
Dem Genre entsprechend: 9/10
Erwartungshaltung erfüllt: 8/10
Filmalter: - 0
Gesamtbewertung: 8.23/10

Filmverfügbarkeit (Test)

Start im Kino ... Start im Kino: 05.03.2015
Start auf DVD / VoD / Blu-Ray ... Start auf DVD / VoD / Blu-Ray: 16.07.2015
Start im Pay-TV / VoD-Abo ... Start im Pay-TV / VoD-Abo:
Start im Free-TV ... Start im Free-TV:

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