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Guardians of the Galaxy – neue Marvel-Verfilmung

Guardians of the Galaxy

 

Da bringen die eine neue Marvel-Verfilmung raus, über einen Komik, den ich gar nicht kannte. Ich lese zwar so auch keine Komiks, aber Guardians of the Galaxy waren mir bisher gänzlich unbekannt, denn alle anderen bisherigen Verfilmungen kannte ja man dann doch irgendwie.

Bei dem hier handelt es sich um eine sehr witzige Verfilmung eines futuristischen Komiks, der hauptsächlich im All spielt. Die Guardians of the Galaxy sind anders als die bisherigen Heldengeschichten von Marvel. Sie treffen sich zufällig, sind alle irgendwie total durchgedreht und haben so einen leichten Knall.

Zur Geschichte im Film

So ein komischer Dieb und Weltraumplünderer, namens Peter Qill alias Star Lord (Chris Pratt), bekommt den Auftrag von seinem Gangsterboss eine Kugel zu suchen, den sogenannten Orb. Er tut dies auch und schafft es diese zu finden, wird dann darauf von gefährlichen Aliens, eben irgend eine andere blaue Spezies, überrascht. Diese arbeiteten in Auftrag von Ronan (Lee Pace), einem total gefährlichen intergalaktisch gefürchteten Bösewicht, der ebenfalls den Orb wollte. Star Lord gelingt es zu entkommen und versucht auf eigene Faust diese wertvolle Kugel an den Hehler zu verkaufen, doch der will diese nicht mehr haben, als er hört, dass Ronan ihm auf den Fersen war.

Sein Gangsterboss erfährt davon, dass ihn Star Lord betrügen wollte und setzt auf Peter ein hohes Kopfgeld. Kaum ist Peter, alias Star Lord, vom Hehler weg, kommt der kleine Waschbär (namens Rocket) mit einem sprechenden Baum (Sprechstimme: Vin Diesel) ins Spiel und versuchen Peter zu fangen. Ebenso auf dessen Fersen kommt dann Gamora (Zoe Saldana), die Adoptivtochter von Thanos, in dessen Auftrag Ronan handelte. (Etwas verwirrend ich weiß, sehr viele Charaktere)

Nun geben sich alle einen Kampf und werden schlussendlich von der „Polizei“, wenn man die so nennen kann, gefangen genommen, weil sie in der Öffentlichkeit rum geschossen haben. Das alles spielte sich auf den Planeten Xander ab, den Ronan durch das Erlangen des Orbs zerstören will. Auf jeden Fall kommen so, die 4 Hauptcharaktere zusammen: im Gefängnis. Ein mutierter schießwütiger Waschbär, ein Baum, der nur 1 Satz sprechen kann, die verkorkste und kampfstarke Gamora und der tückische Straßenganove Star Lord. Im Gefängnis lernen sie dann auch noch einen weiteren Mitstreiter kennen, Drax, einen muskelbepackten und leicht unterbelichteten, aber vornehmen Prügelknaben.

Zusammen sind sie dann auf der Suche und Rache nach Ronan und dem Geheimnis hinter dem Orb.

2014-10-07_22h20_23

Und der Film als Solches

Es ist auf jeden Fall keine typische Marvel-Verfilmung. Der Film ist an vielen Stell echt witzig und sowohl die Charaktere als auch die Dialoge tragen dazu bei. Sehr gelungen geschrieben, wie ich finde.

Die Action-Szenen sind gut, aber dadurch, dass alle Helden, keine besonderen Superkräfte haben, sind diese auch nicht sonderlich hervorzuheben. Die Geschichte ist eher zu Beginn verwirrend und es dauert ein wenig, bis die Handlung einen Sinn ergibt und man den Sinn dahinter versteht. Man versteht schon, worum es sich handelt, so is es nicht, aber es ist gewöhnungsbedürftig und nicht so typisch, wie in anderen Heldenverfilmungen, wo man sofort den Bösewicht sieht und weiß, was der vor hat und wer die Guten sind, die dann nur mehr daran arbeiten, diesen daran zu hindern.

Der Film ist etwas anders, ausgefallen und witzig. Ich denke, das wollte der Regisseur auch erreichen. Man kann hoffen, dass ein zweiter Teil raus kommt, denn vorallem die Charaktere waren alle für sich genommen, sehr gelungen.

Geschichte und Handlung: 8/10
Dialoge: 9/10
Ton und Musik: 9/10
Kamera und visuelle Effekte: 9/10
Schauspieler: 8/10
Kulisse und Kostüme: 8/10
Erwartungshaltung erfüllt: 9/10
Gesamtbewertung: 8.57

Mein persönlicher Fazit

Das ganze Weltraumszenario muss einem auch liegen, finde ich.  Für mich hatte der Film etwas zu wenig Höhepunkte, er ging witzig und charmant die ganze Zeit dahin und zum Schluss erinnernt man sich wohl an den Satz des sprechenden Baumes am meisten: „Ich bin Groot“. Man sollte den Film mal gesehen haben, einfach nur um zu wissen und zu sehen, dass Marvel auch mehr kann, als nur platte Superhelden zu erschaffen. Ich war sehr zufrieden und hatte einen netten Kinoabend, wenn der auf DVD kommt, kann ich ihn mir ja noch mal in Ruhe anschauen.

FilmGuardians of the Galaxy
Genre:Action
Fantasy
FSK-Angabe:ab FSK ab 12 freigegeben
Erscheinungsdatum Kino:28.08.2014
Erscheinungsdatum DVD:08.01.2015
Filmlänge: Minuten
Produzent:Kevin Feige
Regisseur:James Gunn
Schauspieler:Chris Pratt
Zoe Saldana
Dave Bautista
Vin Diesel
Bradley Cooper
Lee Pace

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8 Kommentare auf "Guardians of the Galaxy – neue Marvel-Verfilmung"

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[…] Guardians of the Galaxy (2014) (zur Filmkritik) […]

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[…] der Film durchaus sehenswert. Vergleicht man ihn mit anderen Marvel-Verfilmungen so kommt er eher Guardians of the Galaxy am […]

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29. November 2015 17:51

[…] denn irgendwie wollen die Personen nicht besonders gut rüber kommen. Chris Pratt (aus Guardians of the Galaxy) und die Kinder waren ganz ok. Schlecht schaute Bryce Dallas Howard (The Village, Spiderman 3, […]

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[…] (Hitman Agent 47, Der große Crash), Zoe Saldana, als Lt. Uhura (Terminal, Avatar, Columbiana, Guardians of the Galaxy), Karl Urban, als Doc McCoy (Der Herr der Ringe, R.E.D., Riddick), John Cho als Lt. Sulu (American […]

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[…] (Stirb Langsam 3, Pulp Fiction, xXx, Jumper, Hateful Eight) und Djimon Hounsou (Seventh Son, Guardians of the Galaxy, Blood Diamond, Die Insel). Also insgesamt auch eine sehr starke Besetzung. Die Effekte scheinen […]

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[…] (Hitman Agent 47, Der große Crash), Zoe Saldana, als Lt. Uhura (Terminal, Avatar, Columbiana, Guardians of the Galaxy), Karl Urban, als Doc McCoy (Der Herr der Ringe, R.E.D., Riddick), John Cho als Lt. Sulu (American […]

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[…] (Training Day, Die Entfürhung der Ubahn Pelham 123, American Gangster, Deja Vu), Chris Pratt (Guardians of the Galaxy, Jurrasic World), Ethan Hawke (Training Day, Lord of War, Total Recall), Peter Sarsgaard (Black […]

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