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Jurassic World – Filmkritik

Jurrasic-World_screenshot

Jurassic World, der Nachfolger von der berühmten Jurasssic Park-Reihe ist auch bei uns angekommen. Wir haben den vielumworbenen Film gesehen und möchten natürlich darüber berichten. Der Film hat natürlich schon einiges an Erwartungen erweckt. Der erste Teil der Reihe war ja, und das kann man sagen, legendär. Die darauf folgenden Teile haben immer etwas nach gelassen. Nach nun über 14 Jahren zwischen Teil 3 und Jurassic World, hatte man ja genug Zeit einen guten Film zu bauen.

Zumindest soweit die Theorie. Hier nun die Filmkritik zum Film: Jurassic World

Die Handlung in Jurassic World

Nach den Katastrophen in Jurassic Park, wurde ein ganz neuer Park gebaut und in Jurassic World umgetauft. Der Park wurde größer und die Menschheit hat sich daran gewöhnt, Dinosaurier zu besuchen, als würden sie Elefanten und Tiger sehen. Der Anspruch der Besucher stieg an und so begannen die Forscher in Jurassic World künstlich Dinosaurier zu erzeugen, in dem sie diese genetisch veränderten und deren DNA mit anderer DNA kreuzten. Sie schufen immer größere und beeindruckendere Dinosaurier, solche die es eigentlich noch nie gegeben hat.

Sie erschufen einen Übersaurier in einem besonders bewachten Gehege. Dieser sollte bald vorgestellt werden. Der Inhaber von Jurassic World selbst kam, um ihn zu begutachten. Doch dann verschwindet der Dinosaurier und ist elektronisch nicht mehr sichtbar. Als sie reingehen, um ihn zu suchen, schafft es dieser auszubrechen… und auf seinem Weg durch Jurassic World hinterlässt er eine Schneise der Zerstörung und Tod.

Kritik zum Film Jurassic World

Die Geschichte ist bei diesem Film etwas anders, als bei den vorherigen Teilen. Es sind nicht mehr die Dinosaurier, die „Bösen“, sondern nur dieser eine Übersaurier. Dennoch hat man versucht altbekannte Elemente einzubauen. Es kommen Kinder vor, die Techniker in der Zentrale, der Chef und dann ein sogenannter Held und eine hübschere Frau vor. Man versuchte auch eine Verbindung zu den alten Teilen zu machen und auch ein wenig in das Leben der Personen hineinzublicken.

Ich muss leider schreiben „versuchen“, denn irgendwie wollen die Personen nicht besonders gut rüber kommen. Chris Pratt (aus Guardians of the Galaxy) und die Kinder waren ganz ok. Schlecht schaute Bryce Dallas Howard (The Village, Spiderman 3, Eclipse Biss zum Morgengrauen), die weibliche Hauptrolle, aus. Schlecht angezogen, immer nur halbgare Dialoge und total sprunghafte Gefühlsaktionen, läuft den ganzen Film in Stöckelschuhen rum und anstatt die Krisensituation zu leiten, rennt sie total unlogisch im Park umher, um deren Neffen zu suchen.

Vom Actionbereich, den Animationen und dem Ton, ist der Film ganz super. Von der Handlung ist dieser aber sehr unreif und oft unlogisch. Der selbsternannte Saurierflüsterer Chris Pratt, erkennt immer auf Anhieb, was die Dinos wollen und fühlen, überhaupt nicht nachvollziehbar. Die Leiterin des Parks irrt durch den Park und überlässt die Kommandozentrale sich selbst, nur um sich um zwei Neffen zu kümmern, die sie zuvor komplett in Stich gelassen hat, um an der Seite von Chris Pratt zu sein, den sie vorhin verachtete, dann irgendwie liebte.

Ich möchte hier nicht mehr Handlung spoilern, aber vieles war eher komisch gemacht und leider wirkte der Film dadurch irgendwie billig.

Geschichte und Handlung: 7/10
Dialoge: 6/10
Ton und Musik: 10/10
Kamera und visuelle Effekte: 9/10
Schauspieler: 8/10
Kulisse und Kostüme: 9/10
Erwartungshaltung erfüllt: 4/10
Gesamtbewertung: 7.57

Fazit zum Film Jurrasic World

Der Film war von der Action, den Animationen und der Vertonung her sehr gut. Ein richtiges Abenteuer ist der Film aber dennoch nicht. Die Geschichte und die Dialoge lassen leider sehr zu wünschen übrig. Dadurch schauen die Schauspieler auch nicht wirklich gut aus, durch den ständigen Gefühlswandel und dem planlosen Umherirren, fehlt dem Film eine klare Linie und einiges wirkt dadurch wenig authentisch. Es mag zwar ein Sci-Fi-Film sein, aber deswegen müssen die Menschen nicht alle samt total unlogische Dinge tun und sagen.

Man kann den Film gerne mal gesehen haben, wegen den Bildern und weil es einfach ein must-see-Film ist, aber sehr gut schaut nun mal anders aus. Unsere Erwartungshaltung wurde nicht erfüllt.

FilmJurassic World
Genre:Abenteuer
Science-Fiction
FSK-Angabe:ab FSK ab 12 freigegeben
Erscheinungsdatum Kino:16.06.2015
Erscheinungsdatum DVD:22.10.2015
Filmlänge:124 Minuten Minuten
Produzent:Frank Marshall, Patrick Crowley
Regisseur:Colin Trevorrow
Schauspieler:Chris Pratt
Bryce Dallas Howard
Ty Simpkins
Nick Robinson
Vincent D’Onofrio

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4 Kommentare auf "Jurassic World – Filmkritik"

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