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Terminator: Genisys – Filmkritik

Terminator-Genisys Filmausschnitt

Den letzten Teil der Terminator-Reihe: Terminator Genisys haben wir kürzlich gesehen. Der aktuelle Teil der Reihe ist wieder mit dem alten, aber noch nicht alt gewordnen (Zitat aus dem Film) Arnold Schwarzenegger. Terminator: Genisys war ein viel erwarteter Film, demnach war der Anspruch am Film auch kein geringer. Diesen Anspruch hatten wir natürlich auch. Wer von früher die alten Teile gesehen hat, wollte natürlich wieder so begeistert werden.

Schon mal vor ab, der Film war nicht schlecht. Vielleicht ein wenig zu „langsam“, aber nicht schlecht. Leider nicht mehr so ganz klassisch wie die alten Teile, aber dennoch ein interessanter Film.

Hier nun unsere ausführliche Kritik zum Film:

Die Handlung in Terminator Genisys

Es geht natürlich immer noch um die Geschichte aus den vorherigen Teilen. Es herrscht ein Kampf zwischen Mensch und Maschine. Die Maschinen verkörpert durch Skynet, einem System, das die Menschheit ausrotten will. Im Kampf gegen die Maschinen spielt John Connor, der als Erlöser der Menschheit gehandelt wird, eine besondere Rolle. Er sieht den Untergang der Maschinen voraus und das Ende des Krieges. Die Menschen greifen die Maschinen in einem letzten Kampf an und schaffen es auch Skynet zu besiegen. Doch kurz bevor Skynet besiegt wird, schickt Skynet einen Terminator in die Vergangenheit, der John Connor schon in der Vergangenheit eliminieren soll, noch bevor er geboren wird, in dem dieser seine Mutter tötet. Weil die Menschen Angst haben, dass es dem Terminator gelingen könnte, schicken sie Kyle Reese hinterher, der den Terminator aufhalten soll.

In der Vergangenheit angekommen, ist alles anders als erwartet. Sarah Connor, die Mutter kennt bereits alles und auch den Plan der Maschinen. Sie erwartet den Terminator bereits und mit Hilfe eines früheren Modells der Terminators (Schwarzenegger) kämpfen sie gegen ihn. Sie besiegen den einen Terminator auch, doch es kommt noch einer, der mehr kann und besser kämpft. Ab da beginnt ein Kampf gegen den schwer bewzingbarem Terminator, wo Sarah Connor, Schwarzenegger und Kyle Reese gegen ihn kämpfen.

Sie haben die Idee das gleiche zu tun, wie die Maschinen. Skynet noch vor seiner Erschaffung zu zerstören, in dem sie dessen Vorgänger Genisys vernichten. Beide Parteien kämpfen um die Zukunft der Menschheit.

Kritik zum Film Terminator Genisys

Der Film ist eindeutig ein Actionfilm mit Sci-Fi-Charakter. Er ist anders als seine 4 Vorgänger, weil er etwas mehr erzählt und sich weniger nur in Actionszenen widerspiegelt. Arnold Schwarzenegger ist eher so ein Schatten seiner selbst in diesem Film. Er redet sehr wenig und gibt den in die Jahre gekommenen Terminator. Er gefällt uns dennoch, er ist teilweise witzig und grinst immer lustig 🙂 Aber es ist eben nicht mehr das Selbe wie früher.

Die anderen Schauspieler, Emilia Clarke (bekannt aus Game of Thrones), die Sarah Connor spielt, macht das zwar recht gut, aber irgendwie wirkt die Dame wie ein Kind. Liegt irgendwie an der Körpergröße im Vergleich zu den anderen Darstellern im Film. Sie wirkt ehrlich wie ein Teenager, obwohl sie sehr weiblich ist. In anderen Filmen, schaut man zumindest, dass die Schauspieler zueinander passen (z.B. Mission Impossible Filme, da sind alle Frauen kleiner als Tom Cruise und der ist nur 169cm). Hier ist Emilia Clarke 157cm, Schwarzenegger 188cm, Jay Courtney 185cm (er spielt Kyle Reese) und wenn die drei kämpfen, wirkt es wie die zwei Männer mit einem Kind. Jason Clarke will uns irgendwie nicht recht gefallen, keine Ahnung warum, aber er wirkt irgendwie unsympathisch. Vielleicht wäre er als Bösewicht besser gewesen.

Abgesehen von dem wird im Film sehr viel erklärt, was den Film etwas langsam wirken lässt. Die Dialoge sind zwar recht gut und passend zur Geschichte, aber der Film kommt über die ganze Länge nur irgendwie wenig in die Gänge. Die Spannung kommt nie auf irgend einen besonderen Höhepunkt. Sie ist eher konstant auf einem Mittelhoch und das bis zum Ende. Das ist irgendwie Schade.

Die Actionszenen und die Vertonung sind aber ziemlich gut. Schöne Animationen und der Sound macht einen sehr vollen und guten Eindruck. Auch der Soundtrack dazu von Hans Zimmer, kann sich sehen lassen. Vom technischen her, ist der Film sicher gelungener als seine Vorgänger, aber vielleicht kein so guter Nachfolger.

Technische Aspekte:
Ton und Musik: 9/10
Kamera und visuelle Effekte: 9/10
Kulisse und Kostüme: 8/10
Schauspielerische Leistung:
Schauspieler: 7/10
Film und Drehbuch:
Geschichte und Handlung: 8/10
Dialoge: 8/10
Genrevergleich und Erwartungshaltung:
Dem Genre entsprechend: 7/10
Erwartungshaltung erfüllt: 6/10
Filmalter: - 0
Gesamtbewertung: 7.22/10

Fazit zum Film Terminator Genisys

Der Film hat viele explosive Einzelszenen, die Geschichte ist sehr interessant mit den Zeitsprüngen und hat somit eine ganz gute Handlung. Was uns nicht so überzeugen konnte, waren die Schauspieler. Obwohl diese eigentlich ihre Sache gut machen, sind sie irgendwie für diesen Film unpassend ausgesucht worden. Sie passen einfach nicht gut zusammen. Dadurch hat man die ganze Zeit über ein seltsames Gefühl, vor allem weil die Spannung auch nie starke Höhepunkte erreicht. Die vielen Erklärungen, sind zwar hilfreich, um den Film mit den Zeitsprüngen besser zu verstehen und auch jemand, der die anderen Teile nicht kennt, wird sich auf Anhieb auskennen, aber das nimmt dem Film leider etwas die Spannung weg.

Insgesamt ist der Film gut fürs Auge und fürs Ohr, man bekommt eine interessante Geschichte präsentiert, aber eben eine, die nicht so gut erzählt wird, wie man es sonst machen könnte. Man hätte daraus einen viel spannenderen Actionfilm machen können, mit imposanteren Schauspielern und aufsteigender Spannung bis zum Schluss, vielleicht auch mehr Witz einbauen. Man kann den FIlm empfehlen und sich ihn anschauen, aber alte Fans der Reihe, werden vielleicht nicht ganz so begeistert sein.

FilmTerminator: Genisys
Genre:Action
Science-Fiction
FSK-Angabe:ab FSK ab 12 freigegeben
Erscheinungsdatum Kino:09.07.2015
Erscheinungsdatum DVD:19.11.2015
Filmlänge:122 Minuten Minuten
Produzent:David Ellison, Dana Goldberg
Regisseur:Alan Taylor
Schauspieler:Arnold Schwarzenegger
Emilia Clarke
Jai Courtney
Jason Clarke

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5 Kommentare auf "Terminator: Genisys – Filmkritik"

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[…] ihr in diesem Film sehen. Die Hauptrollen übernimmen: Sam Claflin (Daenerys aus Game of Thrones, Terminator: Genisys) und Emilia Clarke (Die Säulen der Erde, Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten, Die […]

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