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Everest – Infos und Filmkritik

Everest_Jason Clarke

Wir haben den Film Everest gesehen und hier könnt ihr nun ausführliche Infos und eine Kritik zum Film lesen. Der Film  Everest ist ein Abenteuerdrama nach einer wahren Geschichte, die im Jahre 1996 statt fand. Es war eine der medial bekanntesten Tragödien, die am Mount Everest passiert sind. Im Film wird genau dieses Ereignis dargestellt. Der Film ist durchaus ergreifend und auch eher gut inszeniert, obwohl der Film auch gewisse Sachen hätte besser machen können.

Folgende Schauspieler sind im Film: Keira Knightley (The Imitation Game, Jack Ryan, Fluch der Karibik), Jason Clarke (Terminator Genisys, Planet der Affen, White House Down, Der Ggroße Gatzby), Jake Gyllenhall (Southpaw, Source Code, Zodiac, The Day After Tomorrow), Sam Worthington (Kampf der Titanen, Avatar, Terminator die Erlösung), Josh Brolin (Sicario, Guardians of the Galaxy, Gangster Squad, Sin City) und Robin Wright (House of Cards, Tage am Strand). Eine sehr starke Besetzung.

Hier nun die Kritik und Infos zum Film: Everest

Die Geschichte in Everest

Der Mount Everest, der der höchste und auch damit einer der gefährlichsten und am schwersten zu besteigenden Berge der Welt ist, steht im Zentrum vieler Abenteurer. Es haben sich deswegen schon Firmen etabliert, die Abenteurern den gewagten Aufstieg als Attraktion anbieten. Sie reisen mit mutwilligen in ein Basislager und trainieren dort mehrere Wochen, bis sie dann den Aufstieg an den höchsten Punkt der Welt wagen. Im Basislager treffen sich mehrere Gruppen von Bergsteigern, manche die es privat versuchen und zwei von diesen Firmen, die geschäftlich Wanderer da rauf bringen. Die eine Gruppe angeführt von Rob Hall (Jason Clarke) unter dem Firmennamen Adventure Consultants und die andere Mountain Madness von Scott Fischer (Jake Gyllenhall) bringen Wanderer da rauf. Natürlich sind sie selbst die absoluten Profis und haben auch im eigenen Team Vollprofis. Unter den Angemeldeten für den Aufstieg sind ein Journalist Jon Krakauer (Michael Kelly), eine Japanerin Yasuko Namba (Naoko Mori) die 6 von den 7 höchsten Bergen der Welt schon bestiegen hat, der Pathologe Beck Weathers (Josh Brolin), der Postbote Doug Hansen (John Hawke) und noch einige mehr. Insgesamt waren in beiden Teams 14 Mitglieder.

Der Film zeigt, dass der Bergtourismus in diesem Jahr das Basislager ziemlich gefüllt hatte und da alle zum selben Datum auf den Berg wollten, sich diese beiden Teams zusammen getan haben, um gemeinsam den Berg zu besteigen, damit sich bei den gefährlichen Engpässen, kein Stau bildet. Was dann folgt ist der Aufstieg und das Drama was sich dann auf dem Berg abspielte.

Kritik zum Film Everest

Der Film beeindruckt durch seine Bilder und der dramatischen Erzählung. Das Team hat sich auch viel angetan, um original Requisiten von damals zu besorgen, um den Film so authentisch wie möglich zu machen. Natürlich entstanden nicht alle Szenen direkt am Mount Everest, sondern nur manche aus dem Basislager, der Aufstieg selbst wurde in anderen Bergregionen in Italien und in Filmstudios gedreht. Dennoch gelang es dem Filmteam hier großartige Szenen darzustellen.

Die Schauspieler machten eine gute Figur, quer durch die Bank. Besonders stark war Josh Brolin(der Pathologe) und Jason Clarke (einer der Expeditionsleiter). Auch die Angehörigen der Bergsteiger, wie Keira Knightly, die die schwangere Frau von Jake Gyllenhall (Scott Fischer, der andere Expeditionsleiter) spielte, oder Elizabeth Dibicky im Basislager zusammen mit Sam Worthington rundeten das Ganze gut ab. Einzig Emily Watson die Leiterin des Basislagers übertrieb total und hat unserer Meinung nach dem Film eher schlecht getan.

Die Geschichte versuchte sich natürlich an der wahren Geschichte anzulehnen, aber obwohl das Drama hier mehreren das Leben kostete, fokussierte sich der Regisseur auf ein paar wenige Personen und ließ die Handlung sehr geradlinig auf diese ablaufen. Die Geschichte nimmt an Dramatik so zu, dass man teilweise tief betroffen und etwas verängstigt vor dem Film sitzt. Ich habe Geschichten über den Mount Everest gehört, aber so richtig bewusst, wie gefährlich dieser Aufstieg wirklich ist, war mir das bis zu diesem Zeitpunkt nicht. Das ist kein Hollwood-Übertreiben, wenn man im Trailer diese Dialoge sieht, es ist wirklich so gefährlich. Vor allem das Wetter und die unwirtlichen Begebenheiten machen diesen Berg durch teilweise nicht kalkulierbaren Risiken riskant.

Diese Tatsachen kommen im Film sehr gut rüber, was nicht so gelungen ist, ist, dass man den Schauspielern etwas wenig Persönlichkeit gegeben hat. Sie selbst machen es gut, aber gerade zum Schluss wird der Film etwas schnell und die Dialoge etwas kurz. Überhaupt sind die Dialoge etwas zu kurz geraten. Ich musste zum Schluss schon überlegen, wer denn überlebt hat, wie viele es nicht geschafft haben und wer diese waren. Da hätte man den Film mehr ausbauen sollen und auch den Abstieg etwas verlängern, dann hätte er noch mehr wirken können.

Vom technischen ist der Film ganz gut gelungen, vielleicht hätte die Kamera etwas spielerischer Filmen können. Mehr Nahaufnahmen und auch mehr Panoramaaufnahmen wären noch besser geworden, denn obwohl die Bilder beeindruckend sind, man hätte sich mehr davon gewünscht. Tontechnisch ist der Film sehr gelungen.

Technische Aspekte:
Ton und Musik: 9/10
Kamera und visuelle Effekte: 8/10
Kulisse und Kostüme: 9/10
Schauspielerische Leistung:
Schauspieler: 8/10
Film und Drehbuch:
Geschichte und Handlung: 8/10
Dialoge: 7/10
Genrevergleich und Erwartungshaltung:
Dem Genre entsprechend: 9/10
Erwartungshaltung erfüllt: 8/10
Filmalter: - 0
Gesamtbewertung: 8.14/10

Fazit zum Film Everest

Kritik an diesem Film ist eher Kritik auf hohem Niveau, denn der Film fängt die Dramatik der Geschichte gut ein. Man hätte vielleicht auf die einzelnen Personen mehr eingehen sollen und ihnen auch mehr Sprechzeit geben sollen, damit man diese auch mehr zur Wirkung kommen können. Die Bilder und Szenen sind eigentlich ganz gut, es haben nur etwas mehr Verbindungselemente gefehlt, damit man hinterher auch deutlicher weiß, was man hier gesehen hat. Insgesamt ist es aber ein sehr gelungener Film, der einem das Risiko und die Härte des Besteigen des Everest näher bringt. Ich war vom Film begeisterter als Simona (meine Frau 🙂 ), aber wir fanden ihn beide gut. Ist auf jeden Fall zu empfehlen.

FilmEverest
Genre:Abenteuer
Drama
FSK-Angabe:ab FSK ab 12 freigegeben
Erscheinungsdatum Kino:17.09.2015
Erscheinungsdatum DVD:28.01.2016
Filmlänge:121 Minuten Minuten
Produzent:Tim Bevan, Eric Fellner, Baltasar Kormákur
Regisseur:Baltasar Kormákur
Schauspieler:Jason Clarke
Josh Brolin
John Hawkes
Robin Wright
Emily Watson
Keira Knightley
Jake Gyllenhall

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