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22 Jump Street – Filmkritik

22 Jump Street - Trailer

Nach all den Thrillern, die wir in letzter Zeit gesehen haben, war es mal Zeit für etwas Geistloses. Quasi was Witziges, wo man am besten nicht viel Nachdenken muss. 22 Jump Street ist dafür mal echt mehr als geeignet. Bildungsauftrag wird hiermit sicher nicht erfüllt, aber wir sind ja auch nicht bei den öffentlich Rechtlichen 😉

Der Film ist der Nachfolger von 21 Jump Street, mit Jonah Hill und Channing Tatum eine Komödie irgendwo zwischen Teeniefilm und Cop-Komödie. Doch hier gleich mehr dazu.


Die Handlung von 22 Jump Street

Es gibt zwei Polizisten, Schmidt (Jonah Hill) und Jenko (Channing Tatum), die zu so einer Spezialeinheit gehören, die verdeckt ermitteln und zwar in Schulen. Im ersten Teil haben diese so einen Drogenhandel an einer Schule aufgedeckt und das müssen sie nun wieder machen, nicht mehr von der 21 Jump Street sondern vom Gebäude vis-a-vis mit der Nummer 22 Jump Street. Was ebenfalls eine Kirche war,… nur halt größer.

Und diesmal mussten sie aufs College und dort ihre Untersuchungen starten. Sie versuchen nicht aufzufallen, was ihnen nicht so gelingt, immerhin sind sie alt. Zumindest Schmidt wird dauernd ausgelacht, weil er so alt aussieht 🙂 Im Grunde suchen sie eben die Dealer und finden sie irgendwann,… die Handlung ist ja eher zweitranging bei so einem Film und mühselig zu erzählen.

Der Film an sich

Ansprüche darf man an so einem Film kaum welche haben. Man stellt die Frage eher, ob der Film unterhaltsam war oder nicht und dieser hier war es. Der Humor ist jetzt nicht wirklich auf einem intellektuell gehobenem Niveau (nein, nicht die Handcreme)…. genau so ähnlich ging es auch im Film zu.
Jonah Hill als älterer dickerer Polizist und Channing Tatum als cooler Junge, wobei er jetzt eher den sentimentalen Typen abgibt und Jonah den irgendwie kultivierten.

Der Film hat irgendwo so viel Handlung wie ein American Pie, aber es dreht sich weniger um Sex und Beziehungen, sondern die zwei Cops und deren Erlebnisse stehen da eher im Vordergrund und, dass sie die Bösewichte finden und fassen. Zum Schluss wird es eigentlich ziemlich flach, aber immer noch so, dass man drüber lachen muss.

Die Schauspieler sind alle samt ganz gut gecastet, finde ich. Man findet kaum was zum Aussetzen, am Film, wenn man nichts dagegen hat, dass es eben eher flach zu geht und ein Witz den anderen jagt, ohne besonders tiefen Sinn dahinter.

Technische Aspekte:
Ton und Musik: 7/10
Kamera und visuelle Effekte: 7/10
Kulisse und Kostüme: 6/10
Schauspielerische Leistung:
Schauspieler: 8/10
Film und Drehbuch:
Geschichte und Handlung: 5/10
Dialoge: 8/10
Genrevergleich und Erwartungshaltung:
Dem Genre entsprechend: 7/10
Erwartungshaltung erfüllt: 8/10
Filmalter: - 0
Gesamtbewertung: 7.29/10

Mein Fazit zum Film

Für einen lockeren unterhaltsamen Abend, kann man den Film sicher anschauen. Es ist komischerweise einer der besseren Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Klar, besonders anspruchsvoll schaut anders aus, aber man lacht, amüsiert sich und findet es eigentlich dann ganz cool, den gesehen zu haben.

Ich war nicht enttäuscht. Er ist dahin gehend anders als der erste Teil, da man hier nicht mehr so sehr mit der Geschichte punkten wollte, sondern ins Trashige über ging. Und das fand ich durchaus ok. Also Daumen hoch für diese Komödie.

Film22 Jump Street
Genre:Komödie
Action
FSK-Angabe:12
Erscheinungsdatum Kino:2014-07-24
Erscheinungsdatum DVD:2014-12-01
Filmlänge:112
Produzenten:Neal H. Moritz
Jonah Hill
Channing Tatum
Regisseur(e):Phil Lord
Chris Miller
Schauspieler:Jonah Hill
Channing Tatum
Ice Cube
Amber Stevens

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4 Kommentare auf "22 Jump Street – Filmkritik"

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