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96 Hours taken 3 – Filmkritik

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96 Hours taken 3 ist nicht gerade der einfallsreichste Titel für einen Film, aber man weiß zumindest auf Anhieb was gemeint ist. Liam Neeson hat in den ersten zwei Teilen bereits zu kämpfen gehabt mit Entführungen seiner Familie. Vom Trailer ausgehend, nimmt man an, dass es diesmal im dritten Teil wieder ähnlich sein wird.

Der erste Teil war ein ziemlich guter Film, der zweite konnte nicht ganz am ersten anschließen, was Qualität anbelangt, aber er war ebenfalls durchaus ok. Neulich haben wir uns den dritten Teil angesehen und deswegen hier zur Kritik.


Die Geschichte von 96 hours taken 3

Im dritten Teil hat es nichts mehr mit „96 hours taken“ zu tun. Niemand wird entführt. Liam Neeson, im Film als als Brian Mills, kommt seiner Exfrau (Famke Janssen) wieder näher, da deren Partnerschaft mit ihrem Mann nicht funktioniert. Sie möchte gerne mehr, er hingegen will zuerst geklärte Verhältnisse. Ihr Mann bekommt das mit und bittet Brian sich von seiner Frau fern zu halten, da er sich um die Beziehung bemühen möchte. Brian willigt ein, sich von ihr fern zu halten. Diese möchte ihn eines Tages dennoch sehen und bittet ihn darum sich mit ihm bei ihm zu treffen.

Als dieser nach dem Laufen zur Verabredung kommt findet er sie tot in seinem Bett. Die Polizei ist nur wenige Minuten später da und überrascht ihn mit der Tatwaffe in der Hand und der Leiche seiner Exfrau auf dem Bett. Er begreift schnell, dass das eine Falle war und schlägt die Polizisten nieder und entkommt. Ab da beginnt eine Jagd nach dem Mörder und eine Verfolgungsjagd der Polizei nach ihm.

Filmkritik zu 96 hours taken 3

Liam Neeson spielt in gewohnter Manier den klugen und überlegten Vollprofi, der allen anderen wieder mal ein Schritt voraus ist. Er ist präzise, zielsicher und unaufhaltsam. Die andere Hauptrolle spielt eher der Polizist, der ihn verfolgt, Forest Whitaker. Auch er macht einen guten Job in diesem Film, viel besser als in der Serie criminal minds, wo er auch so einen ähnlichen Polizisten darstellte. Famke Janssen (bekannt aus X-Man, als Jean) hat nur einen eher kurzen Auftritt und die anderen Schauspieler können im Film ihr Potential nur mäßig ausspielen.

Der Film an sich ist gut gemacht, sowohl von der Action als auch vom Schnitt und der Kamera her. Er ist weder zu gewaltvoll noch zu extrem dargestellt, dafür, dass es im Grunde eine Rachegeschichte ist. Vertonung und das Drumherum passen auch.

Das Einzige was nicht so richtig wirkt, ist die Geschichte an sich. Dieses Typische: Bösewicht tötet Familie und Profimann rächt sich, ist einfach irgendwie zu Standard und schon reichlich ausgelutscht. Im Film trommelt Liam Neeson dann später sein altes Team, damit diese ihm helfen. Auch diese wollen nicht wirklich gut wirken. Wenn man nicht erklärt hätte, wie cool und überlegen die sind, hätte man das gar nicht gemerkt.

Technische Aspekte:
Ton und Musik: 8/10
Kamera und visuelle Effekte: 7/10
Kulisse und Kostüme: 6/10
Schauspielerische Leistung:
Schauspieler: 7/10
Film und Drehbuch:
Geschichte und Handlung: 5/10
Dialoge: 6/10
Genrevergleich und Erwartungshaltung:
Dem Genre entsprechend: 6/10
Erwartungshaltung erfüllt: 5/10
Filmalter: - 0
Gesamtbewertung: 6.03/10

Fazit zu 96 hours taken 3

Wenn der Film eine Schulaufgabe wäre, würde man sagen, dass diese gut erfüllt wurde. Alles Notwendige wurde eingebracht, aber sensationell, außergewöhnlich oder besonders empfehlenswert ist dieser Film nicht. Wäre es nicht der dritte Teil von zwei guten Vorgängern, würde man diesen Film ziemlich vergessen. Mich hat der Film nicht so recht überzeugt. Der Film ist nicht schlecht, aber wiedersehen, würde ich den nicht mehr gern. Er war dann insgesamt doch irgendwie fad.

Film96 Hours taken 3
Genre:Action
FSK-Angabe:ab FSK ab 16 freigegeben
Erscheinungsdatum Kino:08.01.2015
Erscheinungsdatum DVD:12.05.2015
Filmlänge:109 Minuten Minuten
Produzent:Luc Besson
Regisseur:Olivier Megaton
Schauspieler:Liam Neeson
Maggie Grace
Forest Whitaker
Famke Janssen

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1 Kommentar auf "96 Hours taken 3 – Filmkritik"

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[…] aber dieser Film wirkt vom Trailer her schon mal um einiges besser aus, als der letzte Teil von 96 hours. Sean Penn schaut auch für sein Alter (das darf man sagen, bei 54) schon ziemlich gut aus und […]

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