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Ex Machina – Filmkritik

ExMachina_Trailer

Einer der Filme, die relativ oft auch gute Kritiken erhalten hat. Ex Machina ist so ein Sci-Fi-Film, der sich rund um das Thema künstliche Intelligenz dreht. Er wäre nicht der erste Film, der das anschneidet, aber eben anders als andere bisher.

Die Schauspieler: Alicia Vikander (auch in Codename U.N.C.L.E, Seventh Son), Domhnall Gleeson (spielte den Bill Weasley in Harry Potter) und Oscar Isaac (Robin Hood, Sucker Punch, Das Bourne Vermächtnis, und wird auch in Star Wars: Das Erwachen der Macht dabei sein).

Wir haben von dem Film schon früher mal den Trailer gesehen, aber damals waren wir nicht so aktiv, wie heute und haben nicht so brav über alles berichtet. Nun, hier ist die Filmkritik zum Film.

Die Geschichte von Ex Machina

In der nahen Zukunft gewinnt ein Mitarbeiter (Domhnall Gleeson) eines Konzerns bei einem firmeninternen Gewinnspiel. Es ist ein Ticket für einen Aufenthalt mit dem Firmengründer. Er wird direkt zu diesem per Hubschrauber geflogen, irgendwo abgelegen in einem Wald. Dort wartet auf ihn ein hochmodernes Haus. Im Haus, der Firmengründer (Oscar Isaac). Er bekommt von ihm auf Anhieb eine Verschwiegenheitsklausel zum Unterschreiben, dass er kein Wort verlieren darf nach Außen, von dem, was er hier vorfinden wird. Er unterschreibt diese und dann wird er eingeweiht.

Der Gründer und Genie hat eine künstliche Intelligenz geschaffen und diese in einem androiden Körper verpackt (gespielt von Alicia Vikander), der wie eine Frau aussieht. Was der Mitarbeiter Caleb nun tun musste, war, diese zu testen. Er musste mit der Frau jeden Tag Konversationen halten und heraus finden, ob diese wirklich eine künstliche Intelligenz besitzt, mit selbständigem Denken, oder nur nach programmierten Mustern handelte.

Im Laufe der Tage erfährt er mehr über seinen Chef, aber auch über die KI namens Ava. Schon bald beginnt er alles zu hinterfragen und geriet dabei in ein seltsames Spiel, in dem er hin und her gerissen ist, zwischen dem, was die KI ihm sagt, sein Chef sagt und er sich selber dazu zusammenreimt.

Der Film an sich

Man ist nach diesem Film etwas zwiegespalten. Zum einen hat er keine schlechte Geschichte und durchaus gute schauspielerische Leistungen und interessante philosophische Dialoge, aber dann ist er auch sehr handlungsarm. Alles findet in diesem Haus statt und man sieht fast den ganzen Film nur diese drei Personen. Das muss nicht schlecht sein. Es gibt Filme, wie „nicht auflegen“, wo der Hauptdarsteller den gesamten Film in einer Telefonzelle spielt und der Film dennoch fantastisch ist. Das ist also kein Kriterium, aber bei Ex Machina verliert man den Zuschauer ein wenig auf dem Weg, weil man es nicht so richtig begreift, warum die KI das macht, was sie macht. Auch der Chef versucht mysteriös zu sein und gibt nur Stück für Stück Preis, was er geplant hatte, was aber sicherlich auch deswegen ist, weil einfach zu wenig kluge Dialoge geschrieben wurden.

Es wirkt etwas unpersönlich und dieser langsame Aufbau macht den Film über die Dauer etwas langweilig. Die Spannung will auch nicht so recht der Handlung folgen und somit geht der interessante Ansatz des Films etwas verloren. Automata mit Antonio Banderas war in dieser Hinsicht tiefgründiger und besser und hat auch einen logischeren Schluss.

Ansonsten ist der Film gut animiert, und vom technischen Aspekt gut gelöst. UPDATE: Er hat einen Oscar in beste visuelle Effekte erhalten. Vielleicht etwas übertrieben, aber so ist die Academy halt.

Technische Aspekte:
Ton und Musik: 7/10
Kamera und visuelle Effekte: 8/10
Kulisse und Kostüme: 6/10
Schauspielerische Leistung:
Schauspieler: 7/10
Film und Drehbuch:
Geschichte und Handlung: 6/10
Dialoge: 7/10
Genrevergleich und Erwartungshaltung:
Dem Genre entsprechend: 6/10
Erwartungshaltung erfüllt: 5/10
Filmalter: - 0
Gesamtbewertung: 6.28/10

Fazit zum Film Ex Machina

Der Film ist leider etwas fad geraten. Man erkennt den tieferen Sinn hinter dieser KI nicht wirklich, noch handelt diese richtig logisch. Das Einzige, was diese ausmacht, ist Neugier. Das ist für einen Film der versucht, durch kluge Dialoge zu punkten, etwas zu wenig. Die Schauspieler spielen zwar gut, können aber mit dem wenigen Material, das ihnen vorgelegt wurde, auch nicht Wunder vollbringen.
In der Reihe der Filme mit künstlicher Intelligenz, reiht sich Ex Machina irgendwo im Mittelfeld ein. Der Film kämpft sicher nicht ganz vorne mit. Somit wurde unsere Erwartungshaltung kaum erfüllt. Der Film ist nicht als Ganzes schlecht zu bewerten, aber ein Meisterstück von einem Film, ist dieser auch nicht.

FilmEx Machina
Genre:Science-Fiction
FSK-Angabe:ab FSK ab 12 freigegeben
Erscheinungsdatum DVD:28.08.2015
Filmlänge:104 Minuten Minuten
Produzent:Andrew MacDonald, Allon Reich
Regisseur:Alex Garland
Schauspieler:Domhnall Gleeson
Oscar Isaac
Alicia Vikander
Sonoya Mizuno

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5 Kommentare auf "Ex Machina – Filmkritik"

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[…] Cloud Atlas), Henry Cavill (Tristan & Isolde, Man of Steel), Alicia Vikander (Seventh Son, Ex Machina), Armie Hammer (The Social Network, J. Edgar, Spieglein Spieglein, Entourage) und Elizabeth Debicki […]

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[…] Will Poulter (Maze Runner, Wir sind die Millers, Die Chroniken von Narnia) und Domhnall Gleeson (Ex Machina, Harry Potter und die Heiligtümer des Todes […]

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31. Dezember 2015 18:13

[…] andere kleine Filme: Ex Machina und Focus, die beide von anderen Seiten gelobt wurden. Dann haben wir noch ein paar andere […]

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[…] Ex Machina […]

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[…]  Der Marsianer) spielen auch Julia Stiles (Dexter, Bourne-Reihe), Alicia Vikander (Danish Girl, Ex Machina, Codename U.N.C.L.E, Seventh Son), Vincent Cassel (Black Swan, Ocean’s 13, Die Purpurnen […]

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