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Focus – Filmkritik

Focus_Will_Smith_Filmtrailer

Wir haben neulich über Focus berichtet, er kam vor ein paar Tagen auf DVD und Blu_Ray raus. Nun haben wir ihn uns angeschaut und deshalb folgt nun die Kritik. In Focus spielt Will Smith mit der Margot Robbie, die in The Wolf of Wallstreet die Frau von Leonardo di Caprio spielte und darin eine wirklich gute Figur machte.

In diesem Film geht es um Kriminelle, kleine Taschendiebe und Trickbetrüger. Aus dem Trailer kommt es nicht so gut raus, worum es geht, aber hier nun die Inofs und die Kritik dazu.

Die Geschichte und Handlung von Focus

Nicky, gespielt von Will Smith, trifft in einer Hotelbar auf eine hübsche Blondine, namens Jess (Margot Robbie). Sie versucht bei ihm zu landen und nach ein paar Stunden voller Spaß und Wortwitz, schafft der wortgewandte Nicky, dass sie ihn mit sich aufs Zimmer holt. Kaum im Bett angekommen, stürmt der eifersüchtige Ehemann ins Zimmer. Zuerst schaut es aus, als wäre es nur dumm gelaufen, doch Nicky erklärt ihnen, dass sie einfach nur Amateure sind. Sie hätte warten müssen, bis er seine Hosen unten hat, damit sie ihm im Moment des größten Durcheinanders die Brieftasche klauen kann. Es stellte sich raus, sie sind eben Anfänger im Trickbetrug. Doch Nicky sieht in Jess ein Talent und weiht sie in die Kunst des Taschendiebstahls ein, indem er ihr während eines Gesprächs mehrere Dinge stiehlt, die Uhr, Ringe, die Handtasche, wieder den Ring, die Geldtasche, aus der Geldtasche Sachen und so weiter.

Er erklärt ihr, dass es um die Ablenkung und um den Focus geht. Sie ist davon schwer begeistert und will mitmachen. Er erlaubt das und bald zeigt er ihr, wie er und eine ganze Bande organisiert im großen Stil Diebstähle von „Kleindingen“ begehen. Jess lernt schnell dazu und darf auch groß mitmachen. Dabei kommen sich Nicky und Jess näher und werden ein Paar. Sie sind so lange ein Paar, bis eines Tages…. Spoiler, Spoiler 🙂 Und dann nach Jahren treffen sie sich wieder und die Geschichte geht weiter.

Der Film an sich

Der Film wirkt irgendwie sehr glamourös. Beide sehen ja fast perfekt aus und sind auch ziemlich perfekt in ihrem Handwerk. Sie haben alles ziemlich perfekt im Griff, doch auch da hinkt es im Film irgendwie. Man sieht, wie sie sich näher kommen und sich anscheinend richtig lieben, doch amouröse Szenen, die das untermalen sollen, sind kaum welche vorhanden. Für einen Liebeskrimi kommen die Gefühle etwas zu wenig rüber. Margot Robbie spielt eigentlich ziemlich gut, mindestens gleichwertig mit Will Smith. Doch durch die Handlung, die mitten im Film vom Neuen beginnt baut sich eine richtige Geschichte nur schwer auf.

Was dem Film an sich ein wenig fehlt ist ein richtiger Spannungsverlauf. Es ist eher ein „Aufdecken“ der Geschichte, als ein richtiges Handeln, damit etwas passiert. Die Einzelereignisse sind aber gut gemacht. Die einzelnen Szenen gut und man kann sich gut in den Schauspielern rein versetzen.

Die Vertonung nervte mich echt. Diese Musik im Hintergrund war irgendwas zwischen Musikschulprojekt und einem netten Versuch sich zu behaupten. Die Kamera war ok, aber man hat in guten Szenen manchmal irgendwie das „Wichtige“ raus geschnitten. Auch die eher unerwarteten Wendungen, waren mir etwas zu unlogisch.

Geschichte und Handlung: 7/10
Dialoge: 8/10
Ton und Musik: 5/10
Kamera und visuelle Effekte: 6/10
Schauspieler: 8/10
Kulisse und Kostüme: 8/10
Erwartungshaltung erfüllt: 5/10
Gesamtbewertung: 6.71

Fazit zum Film Focus

Die Geschichte war eigentlich gut, aber man hätte mehr draus machen können. Die Vertonung und mehrere unlogische Einzelheiten hinterließen einen komischen Beigeschmack. Will Smith und Margot Robbie waren schön anzusehen und spielten sehr edel, dennoch war der Film an sich nicht richtig rund. Er war teilweise witzig und eigentlich nie langweilig.

Überzeugt hat mich der Film dennoch nicht wirklich. Ich hab von Will Smith viel bessere Filme gesehen und dachte, dass auch der Film besser sein wird. Der Film ist nicht wirklich schlecht, oder dumm, aber er hätte besser sein können. Es wird sicher auch genug Leute da draußen geben, die den Film sogar sehr gut finden, ich bin keiner davon.

FilmFocus
Genre:Krimi
Liebesfilm
FSK-Angabe:ab FSK ab 0 freigegeben
Erscheinungsdatum DVD:30.07.2015
Filmlänge:104 Minuten Minuten
Produzent:Denise Di Novi
Regisseur:Glenn Ficarra, John Requa
Schauspieler:Will Smith
Margot Robbie
Rodrigo Santoro
Gerald McRaney

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4 Kommentare auf "Focus – Filmkritik"

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