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Maxdome Onlinedienst getestet – Teil 1

Maxdome_Onlinedienst_getestet_Teil_1

Im vorherigen Artikel über Streaming-Anbieter, Onlinevideotheken und Video-on-Demand habe ich ja angekündigt, mir diverse Plattformen anzusehen und diese zu vergleichen und zu testen. Angefangen habe ich mit dem Anbieter Maxdome*.

Maxdome ist eine Plattform die ständig im TV Werbung macht. Der Slogan: „Die besten Serien und Filme. Ohne Werbeunterbrechung wann und wo du willst.“ Ob diese das halten, was sie versprechen, habe ich nun getestet. Über ca. 2 Wochen habe ich den Dienst unter die Lupe genommen. Auf PC, Fernseher und Smartphone laufen lassen und mir sowohl Serien als auch Filme darüber angesehen.

Anbei nun der Test des On-Demand-Anbieters.

Maxdome-Screenshot

Maxdome-Screenshot

Was Maxdome ist und einiges darüber

Es handelt sich um einen Video-on-Demand-Anbieter. D.h. man kann sich Filme, Serien und andere Medien direkt über Internet anschauen. Man bekommt keine DVDs oder anderes zugeschickt, noch wird das Video als Gesamt-Download angeboten, sondern man kann die Inhalte nur direkt über Internet gleich abspielen. So ähnlich wie auf YouTube quasi.

Maxdome selbst ist eine Tochter der Pro7Sat1-Media Gruppe. Wurde zwar ursprünglich von anderen entwickelt, aber von den jetzigen mit ein paar Stationen übernommen und wird nun als Tochter der Pro7Sat1-Media Gruppe geführt. Warum ich das schreibe? Weil es wichtig ist, für das was die Leute da im Programm haben, auch entscheidend dafür, warum man auf deren Fernsehsender so viel Werbung dafür sieht.

Das Angebot auf Maxdome

Im Groben unterteilt es sich in Filme, TV-Serien und Live-Events.  Insgesamt sollen es ca. 55000 Medien sein. Das hört sich viel an. Ich habe mir von Ihnen das Monatspacket geholt. Anschließend gleich mal die Filme unter die Lupe genommen. Gleich fällt auf, Neues ist kaum dabei. Vergleicht man die Filme mit den DVD-Neuerscheinungen auf Amazon* z.B. sieht man, dass von denen eigentlich so gut wie gar keine enthalten sind. Aus dem Produktionsjahr 2014 und 2013 sind unter 20 Filme und die meisten habe ich gesehen, bzw. liefen schon im TV und nur mal so unter uns gesagt, sind es auch nicht grad die besten Filme dieser Jahre.

Anschließend klickte ich mich in den Serien durch. Finde auch gleich einige, die mir gefallen, Big Bang Theory, Two and a half Man, Under the Dome oder Two broke girls. Wirklich schicke US-Serien aber auch viele deutsche Produktionen. Scheint schon mal viel besser zu sein. Dann dachte ich mir, dass ich mir ein paar Folgen anschaue, von den aktuellen Staffeln aus dem TV, die ich verpasst habe. Aber auch da erst mal Fehlanzeige. Jede der Serien hat im TV aktuellere Staffeln laufen, als Maxdome online anbietet. Demnach habe ich da auch schon so ziemlich alles gesehen. Für mich persönlich nichts wirklich dabei, was ich nun ansehen konnte.

Nun stand ich verdutzt da. 55000 Sachen und nichts für mich dabei. Da ich aber wohl nicht das Maß aller Dinge bin, schaute ich mir auch andere Dinge an, die sie anbieten.

Kinderecke bei Maxdome*. Das fand ich nun wirklich toll. Ich habe eine 6 jährige Tochter. Sie darf auch DVDs oder TV schauen (geregelt). DVDs kaufe ich dafür, im TV muss man halt schauen was eben gerade läuft. Hier hat Maxdome aber viel zu bieten. Zeichentrickserien gibt es in Hülle und Fülle und auch Kinder- und Animationsfilme. Also alleine dafür zahlt sich Maxdome voll aus. Man kann den Kleinen das zeigen, was man will und wann man will und das sehr günstig.  Es gibt da so viel tolle Filme, dass die Kleinen vorher Erwachsen werden, bis sie alles angeschaut haben 🙂 Also das ist echt lohnenswert. Zumal man hier nicht so die typischen japanischen Zeichentrickserien findet, sondern mehr aus „unseren“ Breiten.


Was es sonst noch gibt: Da es zu Pro7 und co gehört findet man auch viele Serien und Shows, die man so im TV auch findet. TV-Total, diverse Kochshows, Dokumentationen oder DVDs von diversen Konzerten. Vieles dürften von Pro7 beauftragte Serien sein. Hier ist man dann relativ zeitnah mit der TV-Ausstrahlung. D.h. wenn man sich so Sachen gern anschaut, oder generell so der eher typische „VOX“-Zuseher ist, dürfte man hier fündig werden. Wenn man sich nun daheim kein Kabel-Anschluss oder eine Sateliten-Schüssel aufstellt, kann man sich mit Internet und nur 7,99 Euro quasi einen Privatsender-Ersatz holen.

Man kann sagen, dass es mit dem Monatsabo einiges bietet. Man muss nur die Zielgruppe dafür sein. Es gibt auch neben dem Monatspaket einen Store (quasi einen Shop), wo man sich Filme direkt kaufen kann (so etwas wie mieten für 48h z.B. oder eben ganz) und dann hat man auch etwas mehr Angebot.

Im zweiten Teil folgt der Bericht zum Monatspaket, dem Store und den Zahlungsmodalitäten, sowie den anderen interessanten Dingen, wie mobile Apps und den Möglichkeiten der Übertragung auf diversen Geräten.

Wer Fragen hat, zwei Wochen habe ich den Testmonat noch. Ich kann das dann testen.

2014-10-30_21h31_36

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3 Kommentare auf "Maxdome Onlinedienst getestet – Teil 1"

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[…] Teil1 des Tests von Maxdome, dem Onlinedienst habe ich über den Video-on-Demand-Anbieter schon einiges geschrieben. Ich habe kurz erörtert, was […]

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[…] meinem letzten Test über den On-Demand-Anbieter Maxdome (und zu Teil 2) habe ich mich bei Amazon Prime Instant Video angemeldet. Amazon ist längst kein […]

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[…] für Multimedia Inhalte weiter. In dieser Kategorie habe ich bereits Amazon Prime und Maxdome getestet (und auch Teil 2). Bei Videobuster* handelt es sich um eine richtige Online-Videothek. Der Dienst […]

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