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Planet der Affen: Revolution – Filmkritik

Planet_der_Affen_Revolution

Ich hatte natürlich auch in letzter Zeit mal wieder Filme am Schirm gehabt. Das letzte Mal kaufte ich mir bei Amazon-Prime-Instant-Video (den Dienst habe ich hier getestet) diesen Streifen: Planet der Affen: Revolution. Der erste Teil hatte es uns angetan und da im TV nichts Gutes lief, haben wir uns diesen Film gegönnt. 4,99 kostete der Spaß und insgesamt wurden wir recht günstig, aber gut unterhalten.

Planet der Affen verführte mit einem gut gemachten Trailer und lud zu einem actionreichen und brisanten Abenteuer ein, in dem die Welt mittlerweile gespalten war und sowohl Affen als auch Menschen um die Vorherrschaft zu kämpfen schienen.

Planet der Affen: Revolution – Die Handlung

Der Film ist die Fortsetzung des ersten Teils. Im ersten Teil erzeugte ein Forscher einen Virus, der dazu helfen sollte Alzheimer zu bekämpfen. Die Nebenwirkung war, dass die Hirnleistung enorm anstieg. Sie testeten das Virus an Affen und einer von denen kam mit nach Hause und war so klug, wie ein Menschenkind. Im Laufe des Films erlebte der Affe die Schattenseite der Menschen, wurde eingesperrt und entkam. Der Affe war aber so klug, den Virus seinen Mitgefangenen zu verabreichen und diese brachen aus. Sie flohen und entschieden sich, sich von den Menschen abzuwenden und in den Dschungel zu ziehen. Da hörte der erste Teil auf.

Im zweiten Teil sieht man, dass die Erde durch diesen Virus verwüstet wurde. Die Menschheit ist fast vollkommen ausgestorben. Nur einige wenige überlebten und bildeten Kolonien, es waren nur diese, die immun waren. Die Affen lebten fortan im Wald und begannen sich langsam zu zivilisieren. Sie machten sich regeln und bauten sich ein Dorf. Im Film kommen Menschen zu den Affen. Sie sind auf der Suche nach einem Damm. Den Menschen ging in der Stadt der Strom aus und langsam begann dort eine Unruhe, da die Hoffnung aufs Überleben vom Strom abhängig war.
Die letzte Hoffnung war der Damm, er musste in Betrieb gehen. Er befand sich aber auf dem Territorium der Affen.
Die Handlung im Film zeigt, wie beide Parteien mit Ängste und Vorurteile umgingen, wie es in beiden Lagern sowohl gerechte, als auch hinterhältige Individuen gab, die dazu beitrugen den jeweils anderen zu einem Krieg zu zwingen. Man sieht Einzelschicksale, als auch die Gesamtgeschichte, die zur „Revolution“ beitrugen.

Planet der Affen: Revolution – Als Film

Der Film wurde zu einem großen Teil animiert, weil die Affen eben aus dem Computer stammen. Es ist dabei keine typische gänzliche Computer-Animation sondern mit Motiontechnik realisiert. D.h. Menschen mit Kostümen spielen die Affen und am PC wird dann umgewandelt. Das alles haben sie sehr gut gemacht. Sie sind mit dem Film auf jeden Fall am neuesten Stand der Technik. Sämtliche Szenen, die Action als auch die Nahaufnahmen, die die Mimik der Affen zeigen, sind hervorragend. Vertont war der Film auch sehr gut. Für mich heißt das immer, dass die Musik zum Film passt, dass diese nicht zu wenig und nicht zu penetrant den Film begleiten muss, an der richtigen Stelle sogar dem Film hilft. Auch, dass die Mischung der Lautstärken bei Dialogen und Nebeneffekten spielt dabei eine wichtige Rolle. Das alles stimmt in diesem Film.

Die Handlung kommt meiner Meinung nach etwas langsam in die Gänge und die Dialoge könnten besser sein. Die Affen reden nicht viel, sind ja auch Affen 🙂 Die Menschen sind auch eher ärmlich in den Dialogen. Das ist sicher bewusst so gemacht, aber mich hat es ein wenig gestört. Ansonsten entwickelt sich die Geschichte spannend und man kann mit den einzelnen Schauspielern mitfühlen, auch mit den Affen.
Ich kannte keine der Schauspieler, obwohl das nicht immer schlecht sein muss, aber in diesem Fall, hätten ein paar charakterstärkere Schauspieler dem Film gut getan. Der Film ist eine gelungene Fortsetzung im gleichen Stil. Der erste Teil gefiel mir aber besser, alleine wegen den Schauspielern und den Dialogen.

Geschichte und Handlung: 8/10
Dialoge: 7/10
Ton und Musik: 9/10
Kamera und visuelle Effekte: 10/10
Schauspieler: 7/10
Kulisse und Kostüme: 9/10
Erwartungshaltung erfüllt: 7/10
Gesamtbewertung: 8.14

Fazit zum Film

Der Film ist durchaus gelungen. Aus diesem Sci-Fi-Genre mit Actionszenen und mit eigentlich bekannter Geschichte, durch vorherige Verfilmungen, kann dieser Film durch aus herausstechen. Es ist sicherlich ein Film, den man an einigen Stellen hätte besser machen können, aber insgesamt war ich nicht enttäuscht.
Meine Erwartungshaltung wurde nicht gänzlich erfüllt, aber ich war dennoch unterhalten. Schaut ihn euch, wenn ihr Fans der Geschichte seid, bzw. wenn man Fan von solchen Filmen ist.

FilmPlanet der Affen: Revolution
Genre:Abenteuer
Science-Fiction
FSK-Angabe:ab FSK ab 12 freigegeben
Erscheinungsdatum Kino:07.08.2014
Erscheinungsdatum DVD:02.12.2014
Filmlänge: Minuten
Produzent:Peter Chernin
Regisseur:Matt Reeves
Schauspieler:Andy Serkis
Toby Kebbell
Jason Clarke
Gary Oldman
Judy Greer
Keri Russell

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4 Kommentare auf "Planet der Affen: Revolution – Filmkritik"

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