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Gone Girl – das perfekte Opfer – Filmkritik

Gone Girl - Das Perfekte Opfer

Durch eine Empfehlung bin ich zu diesem Film gekommen. War eine gute Empfehlung. Ein 2,5h Stunden Film, der bis zum Schluss begeistert hat. Ben Affleck und Rosamund Pike bringen eine grandiose Leistung in diesem Film. Rosamund Pike ist wohl in der besten Rolle ihrer Karriere. Sie wurde bekannt als Bondgirl in Stirb an einem anderen Tag und kam dann einigen guten Filmen vor, aber meistens eher als Nebenrolle.

In gone girl spielen beide ein Ehepaar. Eines Tages verschwindet sie und ein Verbrechen liegt sehr nahe. Eine Psychogeschichte, wie man sie nur selten sieht.

Die Geschichte von Gone Girl

Nick, gespielt von Ben Affleck ist mit Damy, Rosamund Pike, verheiratet. Es fängt im normalen Alltag an und zeigt wie sich die zwei kennen gelernt haben. Nach dem Nick von einem Ausflug nach Hause kommt, ist seine Frau spurlos verschwunden. Im Haus findet man Anzeichen, dass jemand gewaltsam eingebrochen ist, aber man findet dennoch zu wenig Spuren. Nick ruft die Polizei und ist aber verhältnismäßig ruhig und gefasst. Es wirkt sehr dubiös und die Polizei findet dann Ungereimtheiten, sodass dass Nick ins Fadenkreuz der Ermittlungen geriet. Doch es gibt immer noch ein Problem: Keine Leiche, kein Verbrechen.

Nick versucht aber der Polizei zu helfen, weil er seine Unschuld beteuert. Auf der Suche nach seiner Frau folgt er einer Spur von Briefen, die seine Frau als kleines Spiel hinterlassen hat, als Hochzeitstagsgeschenk. Die Geschichte wird immer verworrener.

Die Eltern des Mädchens wirken ebenfalls sehr reduziert, denn diese haben das Leben ihrer Tochter als Buch mit mehreren Teilen ihr ganzes Leben lang vermarktet und somit war Damy als „Amazing Amy“ überall bekannt. Die Medien griffen die prominente Entführung/Mord auf und alles wurde aufgebauscht. Die Suchkampagne wurde immer größer und die Meinung der Medien wurde von Interesse in der Ermittlung.

Die Geschichte ist viel komplexer und hat einige Wendungen. Ich sag nur so viel, ohne zu spoilern. Erst seltsam, dann unerwartet, dann noch unerwarteter und hinter her ziemlich Psycho.

Der Film an sich

Dieser Film gehört wohl zu den besten DVD/Blu-Ray Erscheinungen im Jahr 2015, Rosamund Pichler wurde zurecht für einen Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert. Die vielen Kleinigkeiten, in diesem Film, die Handlung und die Geschichte machen diesen Film zu einem Meilenstein. Ganz besonders wie sich die Geschichte langsam entwickelt und immer mehr Preis gibt, ist sehr klug gemacht.

Als Zuschauer schlägt man sich ständig auf die Seite von jemanden und bleibt zum Schluss nur mehr verwundert. Rosamund Pichler als so eiskalte, brillante und hemmungslose Soziopathin zu sehen, überrascht positiv.

Neil Patrick Harris (man kennt ihn als Barney Stinson) macht ein gutes Bild. Ich war gespannt, ob er auch abseits der Komödie-Schiene was taugt. Er war nicht schlecht.

Die Musik, das Bild und die Vertonung, passen gut zum Film. Die Länge tut dem Film nicht weh, ganz im Gegenteil, als er aus war, war ich enttäuscht, dass da nicht doch noch was kam.

Geschichte und Handlung: 10/10
Dialoge: 10/10
Ton und Musik: 8/10
Kamera und visuelle Effekte: 9/10
Schauspieler: 9/10
Kulisse und Kostüme: 8/10
Erwartungshaltung erfüllt: 10/10
Gesamtbewertung: 9.14

Fazit zum Film: Gone Girl – das perfekte Opfer

Zählt zu den besten Filmen, die ich 2015 gesehen habe. Definitiv im Bereich der Psycho-Dramen ganz ganz oben anzusiedeln. Ich fand den Film noch um Einiges besser als Ich.Darf.Nicht.Schlafen , den wir neulich vorgestellt haben. Die Schauspieler sind alle sehr gut, die Geschichte intelligent geschrieben und gut verfilmt. Ich wüsste nicht, was man hätte besser machen können.

Wir wurden beide mehr als positiv überrascht vom Film. Dieser Film hat das Potenzial ein legendärer Klassiker zu werden.

FilmGone Girl – Das perfekte Opfer
Genre:Krimi
Drama
FSK-Angabe:16
Erscheinungsdatum Kino:2014-10-02
Erscheinungsdatum DVD:2015-02-02
Filmlänge:142
Produzenten:Ceán Chaffin
Joshua Donen
Arnon Milchan
Reese Witherspoon
Regisseur(e):David Fincher
Schauspieler:Rosamund Pike
Ben Affleck
Scoot McNairy
Neil Patrick Harris
Missi Pyle

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6 Kommentare auf "Gone Girl – das perfekte Opfer – Filmkritik"

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[…] macht wieder einen Thriller, und laut Trailer einen ziemlichen Prychothriller. Wir haben den Film: Gone Girl vor kurzem hier vorgestellt, der wirklich seines Gleichen sucht. Rosamund  Pike hat nun mit Return […]

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[…] Oscar mehr oder weniger verdient. (Ich hätte ihn eher Rosamund Pike vergeben für ihre Rolle in Gone Girl). Der Film ist bis zur Hälfte, bis zu der sehr bewegenden Ansprache von Alice an einer […]

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[…] und die Geschichte ist. Der einzige Wehrmutstropfen ist das jähe Ende. Der Film hätte mit Gone Girl mithalten können, wenn da noch eine halbe Stunde dran gehängt worden wäre. Somit hat Return to […]

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[…] Gone Girl – Das perfekte Opfer […]

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[…] der Götter) gespielt, wie schon im letzten Superman. Batman ist dieses Mal Ben Affleck (The Town, Gone Girl, Daredevil) , was ich persönlich nicht schlecht finde, obwohl manch andere Fans hier ein wenig […]

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[…] Affleck (The Town, Argo, Gone Girl, Batman vs. Superman, Suicide Squad) spielt die Hauptrolle und soll sehr gut sein in diesem Film. […]

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